Ludger Hoffkamp und Fabian Link, Humor-Trainer der Stiftung Humor Hilft Heilen, freuen sich endlich wieder in Präsenz am Ev. Bildungszentrum Stuttgart das Humor-Curriculum der Stiftung Humor Hilft Heilen zu unterrichten. Auszubildende für Pflegeberufe im 1. Lehrjahr des Diakonie-Klinikum Stuttgart, der Sana Klinik Bethesda Stuttgart und der Karl-Olga-Krankenhaus GmbH Stuttgart trainieren gemeinsam, wie authentische persönliche Begegnung und menschliche Zuwendung zu einem heilungsförderlichen Klima für die Patient:innen beitragen können, aber auch, wie man belastende Dinge loslassen kann und was Stress und Anspannung abbaut.
„Wir spüren, dass durch die Humor-Seminare die Motivation der Schüler:innen gestärkt wird“, freut sich Humortrainer Ludger Hoffkamp. Das bestätigen auch die „Lehrlinge“: „Jetzt weiß ich noch mehr, warum ich diesen Beruf ausüben möchte“, sagte eine Schülerin. Ein anderer ergänzte: „Es ist gut, dass der Humor-Workshop gleich am Anfang des Ausbildungsjahres stattfindet, denn er stärkt das Vertrauen in der Gruppe.“
„Eine der schönsten Neuerungen in unserer Schule war die Einführung der HHH-Seminare für die Pflegeausbildung. Wir hatten für jede der 12 Klassen jährliche Ganztagesseminare in unser Curriculum eingebaut“, sagt Dr. rer. cur. Johannes Nau, Schulleitung Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart gGmbH. „Dort werden unter viel Lachen und mit humorvollen Spielen und eindrücklichen Versuchen wichtige Kompetenzen ausgebaut z. B. für Beziehungsaufbau und Zuwendung – auch in schwierigen Situationen, für Perspektivwechsel und Stressregulierung, Resilienz und Zusammenarbeit im Team. Unsere Auszubildenden sind begeistert und nehmen wichtige Erfahrungen in ihr Berufsleben mit.“ Und auch die Humor-Trainer freuen sich: „Es ist sehr schön die Klassen über die ganzen drei Jahre der Ausbildung zu begleiten“, sagt Humor-Trainer Fabian Link.
Und dies in vielerlei Hinsicht. Hier einige Aussagen der Schüler:innen: „Empathie ist in der Pflege eine wichtige Fähigkeit, das Seminar hat beigetragen sie zu fördern“; „Es war eine gute Teambuildingmaßnahme und hat uns geholfen als Gruppe zusammenzuwachsen“; „Ich denke, ich werde es mit in den Arbeitsalltag tragen können. Es wird mir vielleicht nicht immer gelingen, aber immerhin weiß ich jetzt, wie ich meinen positiven Blick auf Patienten und Kollegen üben kann“; „Ich denke, es wird mir jetzt einfacher meine eigenen Grenzen zu erkennen und sie auch mitzuteilen“; „Ich glaube manche hatte so ihre Vorbehalte. Man hat ja so ein Bild von Klinikclowns im Kopf – oder von Clowns allgemein… aber Humor ist sehr breit gefächert. Manchmal albern, manchmal ironisch, manchmal subtil… er wird nicht immer verstanden, aber man lernt mit der Zeit, bei wem man mit welcher Art von Humor gut ankommt“.
Das Pflegeschul-Curriculum der Stiftung Humor Hilft Heilen
An je einem Tag pro Ausbildungsjahr werden den Auszubildenden durch Trainer:innen der Stiftung Inhalte zu den Themenfeldern Persönlichkeitsbildung, Selbstpflege und humorvolles Miteinander vermittelt.
Weitere Informationen zum Curriculum und dem Workshopangebot von HHH: https://www.humorhilftheilen.de/pflege/