1. Konzert des UKB-Chors mit Spenden für die HUMOR HILFT HEILEN-Projekte am UKB „Mit dem Klinikclown bis zum OP“ und „Humor bis am Lebensende“
Seit Herbst 2020 begleiten Klinikclowns der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN (HHH) im Eltern-Kind-Zentrum (ElKi) des Universitätsklinikums Bonn (UKB) Kinder bis zum Operationssaal. Darüber hinaus besuchen Humoristen Patient:innen auf der Palliativstation des UKB bereits seit der Corona-Pandemie. Mit den Erlösen des 1. Konzerts des UKB-Chors am 10.12.2024 in der Bonner Kreuzkirche wurden diese wichtigen Projekte gewürdigt.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem UKB und meiner Stiftung HUMOR HILFT HEILEN hat eine neue, tolle Dimension! Seit Jahren gibt es die Projekte auf der Palliativstation, damit Menschen am Lebensende ihren Humor nicht verlieren. Und neuerdings auch die Begleitung der Kinder vor einer Operation. Aber dass der ganze UKB-Chor und das Orchester uns mit diesem Benefizkonzert so kraftvoll unterstützt haben, macht mich im Nachhinein noch sprachlos – auch wenn ich gestern zusammen mit Sabine Heinrich moderiert habe! Danke an alle Beteiligten und die Spender!“, freut sich Dr. Eckart von Hirschhausen.
Unter der Leitung von Dr. Theodor Rüber, Arzt an der Klinik für Neuroradiologie des Universitätsklinikums Bonn (UKB), trat der UKB-Chor erstmals öffentlich auf. Unterstützt von einem beeindruckenden UKB-Projektorchester und zahlreichen prominenten Künstleri:nnen, darunter die A-Cappella-Band „Alte Bekannte“, Sopranistin Anna Herbst, Violinistin Lisa Maria Schumann, Regisseurin Anna Sophia Baumgart, Johanna Welsch, Soloharfenistin des Bonner Beethovenorchesters und dem Solisten-Ensemble des Kammerchors Vox Bona, bot das Konzert eine Mischung aus klassischen Weihnachtsliedern, Chormusik aus 500 Jahren und modernen Songs wie „Fix You“ und „All I Want for Christmas“.
Über das OP-Projekt: Clowns nehmen Kindern die Angst vor der OP
Kinder sind am Tag einer Operation in besonderem Maße Stress und Anspannungen ausgesetzt. Gleichzeitig stehen ihre Eltern vor besonderen Sorgen, Ängsten und Unsicherheiten. Damit alle mit diesen belastenden Situationen besser umgehen können, begleiten Klinikclowns Kinder bis in den OP und sind auch für die Eltern da.
„Das Weihnachtskonzert unseres UKB-Chors war ein voller Erfolg und ein wundervoller Moment der Gemeinschaft und Besinnlichkeit. Die Begeisterung und das Engagement unserer Sängerinnen und Sänger haben das Publikum berührt und den Saal mit festlichem Glanz erfüllt. Im Namen des gesamten UKB-Vorstands möchte ich allen, die zu diesem besonderen Abend beigetragen haben, herzlich danken. Besonders freuen wir uns über die zahlreichen Spenden zugunsten von Humor hilft Heilen für die Klinikclowns, die direkt unseren Patientinnen und Patienten zugutekommen und den Klinikalltag mit Freude und Lachen bereichern. Sie machen das UKB zu einem Ort, der nicht nur für Exzellenz in der Medizin steht, sondern auch für menschliche Wärme“, fasst Prof. Bernd Weber, Kommissarischer Vorstandsvorsitzender des UKB und Dekan der Medizinischen Fakultät, die Begeisterung des gesamten Vorstandes zusammen.
„Die speziell geschulten Klinikclowns, welche die Kinder bis zur OP-Schleuse begleiten, spenden Kraft und Zuversicht. Auch nehmen sie sich Zeit für das Kind und helfen damit dem Pflegepersonal, seelischen Beistand zu leisten. Letztlich profitiert das ganze OP-Team davon, weil die jungen Patient:innen nachweislich ruhiger werden und weniger gestresst sind“, ergänzt Prof. Boulos Asfour, Direktor der Kinderherzchirurgie des ELKI am UKB.
Hier geht es zu der Projektseite: https://www.humorhilftheilen.de/op-begleitung/
Über das Projekt wurde bereits in der WDR Lokalzeit berichtet: https://www.humorhilftheilen.de/news/wdr-lokalzeit-bonn-besucht-hhh-klinikclowns/
Über das Palliativ-Projekt: Humor hört auch am Lebensende nicht auf
„Gibt es auf einer Palliativstation etwas zu lachen? Eindeutige Antwort: „Ja!“, sagt Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, Chefarzt und Leiter des Zentrums für Palliativmedizin sowie wissenschaftliche Leitung der Akademie für Palliativmedizin. „Ich bin froh, dass wir das gemeinsame Projekt mit HUMOR HILFT HEILEN haben, denn das Lächeln auf dem Gesicht der Palliativpatient:innen, wenn die Klinikclowns da sind, zeigt: Humor trägt dazu bei, dass es den Menschen besser geht.“
Wer nicht beim Konzert dabei sein konnte, kann darüber hinaus über den folgenden Link für die Projekte spenden: www.humorhilftheilen.de/allgemeine-spende.de