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Wissenschaftliche Forschung

Pilotstudie im Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

Wie hilft herzhaftes Lachen dem Herzen?

 

Seit April 2013 gibt es im RBK wöchentliche Visiten von den Clowns von HHH. Begleitet werden diese seit Dezember 2014 von der Pilotstudie „Humorgruppe“. Können Patienten mit Brustschmerzen (Angina pectoris) und psychosomatischen Herzbeschwerden von einem wissenschaftlich evaluierten Humortraining profitieren? Die Abteilung für Kardiologie des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) unter der Leitung von Funktionsoberarzt Dr. Peter Ong und die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN wollen das herausfinden. „Auf diese Weise erhalten wir verlässliche Daten, die uns Rückschlüsse darauf zulassen, ob Humor den Gesundheitszustand positiv beeinflussen kann“, so Dr. Ong.

Die strukturierten Humor-Trainings werden geleitet von Schauspieler und HHH-Clown Torsten Fuchs. Für Begleitung und wissenschaftliche Auswertung zeichnet die Tübinger Professorin für Psychiatrie und Psychotherapie Barbara Wild verantwortlich. Die Ergebnisse werden in einer Studie voraussichtlich noch im Lauf des Jahres 2015 veröffentlicht und könnten bei positivem Ausgang einen wichtigen neuen Baustein für die Patientenversorgung etablieren.

Übrigens: Die HUMORGRUPPEN freuen sich über weitere Teilnehmer. Sind Sie interessiert, dieses wissenschaftliche Projekt zu unterstützen und sich dabei selbst auch etwas Gutes zu tun? Dann lesen Sie den Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten und melden Sie sich zum Mitmachen an!

Lesen Sie hier mehr zu den HUMORGRUPPEN der Pilotstudie AM RBK

Lesen Sie Dazu Einen Artikel der Stuttgarter Nachrichten Vom 7.2.2015


Institut Rheingold & HHH

"Schicksalsmühle Krankenhaus?" - Kann man Glück messen?

Gesundheitsfördernde Prinzipien aus Sicht von Ärzten, Pflegekräften und Patienten und warum wir Lachen ernst nehmen sollten: Eine tiefenpsychologische Studie von HHH und dem Rheingold Institut.

Das Rheingold Institut in Köln hat im Rahmen einer umfassenden tiefenpsychologischen Studie von Herbst 2012 bis Juni 2013 in mehreren Kliniken Deutschlands 120 jeweils zweistündige Tiefeninterviews mit je 40 Ärzten, Pflegekräften und Patienten durchgeführt. Dabei wurden die seelischen Prozesse und Überlebensstrategien von Patienten, Ärzten und Pflegekräften im Klinikalltag durchleuchtet und nachvollziehbar gemacht. Herrscht heilsame Stimmung in unseren Krankenhäusern? Aus den psychologischen Erkenntnissen wurden Verbesserungspotenziale für das Krankenhaus der Zukunft abgeleitet.

Details zur HHH-Rheingold-Studie
Lesen Sie hier 11 Verbesserungsideen

Das Rheingold Institut mit roten Nasen von HUMOR HILFT HEILEN

Begleitforschung zu HHH-Humor-Workshops

Leuchtturmprojekt im Raum Bielefeld unter wissenschaftlicher Beobachtung

Das große Leuchtturmprojekt von HHH im Raum Bielefeld wird nun auch wissenschaftlich begleitet. Was bewirkt die Positive Psychologie bei den rund 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die derzeit in 33 Einrichtungen des Ev. Johanneswerks von Trainern des Vereins Clownskontakt e.V. geschult werden? Gemeinsam mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich und dem Altersinstitut des Johanneswerks haben wir dazu eine Studie aufgesetzt.


HHH & Uni Jena

Eckart von Hirschhausen hielt Vorlesung an Uni Jena

Eine Vorlesung der anderen Art erlebten Medizinstudenten der Uni Jena Ende März und lernten: Fachkenntnisse sind unabdingbar, aber auch Humor hilft heilen.

Hier geht's zum Beitrag auf Jena.tv


Studie in der Brandenburgklinik mit Humboldt-Universität

Stroke Clown-Projekt - Clownsinterventionen in der stationären neurologischen Rehabilitation

In der Brandenburgklinik, einer Reha-Klinik in Bernau bei Berlin, werden erstmals über mehrere Monate hinweg Klinikclowns in die Behandlung von Reha-Patienten einbezogen. Die regelmäßig stattfindenden Clownsvisiten werden seit Mai 2013 von einer wissenschaftlichen Studie der Humboldt-Universität begleitet. Das Design der Studie entstand in enger Abstimmung zwischen HHH, Prof. Dr. Katja Werheid (Institut für Psychologie/ Klinische Gerontopsychologie), dem leitenden Chefarzt Prof. Dr. Jöbges sowie drei Psychologiestudentinnen, die das Projekt begleiten. Die sehr erfahrenen Clowns gehören zum Berliner Verein ROTE NASEN e.V.

In einer ersten Phase der Erhebungen wurden Patienten vor und nach Clownsvisiten auf ihrer Station befragt. Parallel wurden Daten von Patienten auf einer Kontrollstation – wo keine Clownsvisiten statfanden– gesammelt. In einer zweiten Phase im Lauf des Jahres 2014 wird es zu einem Crossover kommen. Untersucht werden Merkmale wie zum Beispiel Heiterkeit und Stimmung, Depressivität und Ängstlichkeit, Zuversicht, Soziale Interaktionen in der Klinik, Patientenzufriedenheit etc.

Hier geht's zum Bericht in der Märkischen Oderzeitung vom 11.09.2014


Uniklinik Hamburg-Eppendorf

Lebensfreude vermitteln...


Das war eines der am meisten genannten Motive, um als Klinikclown tätig zu sein. An der Uniklinik Hamburg-Eppendorf hat man dies in einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit herausgefunden, die HHH finanziell gefördert hat. Bundesweit wurden Klinikclowns in einer Online-Befragung befragt nach ihren Motiven, ihrer Ausbildung, ihrer Art und Weise der Organisation, den Verdienstmöglichkeiten und auch zu ihrer Wirkung auf die Menschen, die sie besuchen. Lesen Sie hier mehr darüber:

www.klinikclowns.de


Hochschule Coburg

Kann man Glück messen?
Eine wissenschaftliche Online-Glücksstudie

 

Kann Glückstraining dabei helfen, den Umgang mit alltäglichen Belastungen zu verbessern? Dr. Tobias Esch, Professor an der Hochschule Coburg, und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Tina Feicht führten deshalb im Jahr 2013 mit 150 Beschäftigten der HUK-Coburg eine wissenschaftliche Glücksstudie durch. Unterstützt wurde das Projekt von HUMOR HILFT HEILEN. Dr. Eckart von Hirschhausen hat das webbasierte Glückstraining entwickelt, das die Teilnehmer absolvierten. Das Fazit: Glück ist ein Geisteszustand, darum kann man sich entscheiden, glücklich zu sein, bzw.  man kann es lernen.

Die Ergebnisse wurden in englischer Sprache in einem Fachmagazin publiziert.

Lesen Sie hier den Artikel