Fastnachts-Diskussion rund um das Thema „Das Kostüm – Spiegel oder Sehnsucht“
Unter dem Motto „Das Kostüm – Spiegel oder Sehnsucht“ fand am Dienstag, 11. Februar 2025, im Ketteler-Saal des Erbacher Hofs, ein Gesprächsabend zur Fastnacht der Akademie des Bistums Mainz statt. Der „Fastnachtstalk“ greift Themen der (Mainzer) Fastnacht auf und informiert über Bilder, Gespräche oder mit kurzen Infoeinheiten dazu in närrischer Atmosphäre. Mit dabei waren dieses Mal auch Klinikclowns von HUMOR HILFT HEILEN.
Bericht von Felicitas Janson, Akademie des Bistums Mainz:
„Nach einer kurzen Pause mit Weck, Worscht und Woi und einer Selfiestation bei den Kostümen sollte der Abend weiter seinen Lauf nehmen: aber mitten in die Einführung platzten zwei Clowns mit Hupe und wirbelten den Saal durcheinander! Dr. Hupe und Kampino entpuppten sich als zwei Klinikclowns der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN (begründet von Eckart von Hirschhausen) und im Gespräch mit der Moderatorin gaben Hanna Linde und Ludger Hoffkamp Einblicke in ihr Wirken in der Mainzer Uniklinik und andernorts. In der schweren Zeit im Krankenhaus, in der Krankheit alles bestimmt, wollen die Klinikclowns andere Themen ansprechen und eine positive Atmosphäre schaffen. Hanna Linde arbeitet mit Kindern und Jugendlichen und erzählte von einem neuen Projekt, Kinder vor und in den Operationssaal zu begleiten. „Wir schaffen helle Momente“, betonte Ludger Hoffkamp, der seine Erlebnisse mit Demenzkranken in der Geriatrie beschrieb. „Unser Kostüm, die rote Nase und auch die Musik spielen dabei eine große Rolle.“ Hoffkamp ist Diplom-Theologe und Pastoralreferent in der Diözese Rottenburg-Stuttgart: „Meine Ausbildung als Clown hilft mir auch in meiner pastoralen Arbeit, um den Menschen zu helfen, Leid und Trauer zu bewältigen.“ Eine solche Verbindung von Humor und Besinnlichkeit wünscht sich so mancher Redner der Fastnacht.
Spenden an HUMOR HILFT HEILEN
In seiner Schlussrede griff Peter Krawietz, Vizepräsident des BDK und bekannter Mainzer Fastnachter, das soziale Engagement der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN nochmals auf und erinnerte an die Tradition der Mainzer Fastnacht, die seit der Gründungszeit bis heute, durch das soziale Engagement von Redner, immer wieder soziale Projekte gefördert hat. Ein Dankeschön an das Publikum für die großzügigen Spenden an die Stiftung.
Wer die Klinikclowns in Mainz unterstützen möchte, kann dies hier tun: www.humorhilftheilen.de/allgemeine-spende.de !
Am Ende der Veranstaltung dankte Felicitas Janson allen Gästen und Förderern und zusammen mit 160 Teilnehmenden beendete das gemeinsame Lied von Oliver Mager „Ich wollt, ich wär ein Fastnachtsclown“ einen unterhaltsamen und besinnlichen Abend. Auch so geht Fassenacht!“