Comedian Tony Bauer ist Fan unserer Klinikclowns und bestätigt die heilende Wirkung von Humor
Im Rahmen des RTL-Spendenmarathons 2024 haben wir den Comedian Tony Bauer kennengelernt. Er war Projektpate von HUMOR HILFT HEILEN (HHH) und ging für uns ins „Rennen“. Direkt war er sehr aufgeschlossen und begeistert vom HHH-Klinikclown-Team, welches er einen Tag lang in den Sana Kliniken Duisburg begleitet hat. Dort besuchen unsere Klinikclowns Kinder und Jugendliche bereits seit 2012 auf verschiedenen Stationen – von der Ambulanz über pädiatrische Stationen bis hin zur pädiatrischen Intensivstation – und schenken ihnen „Begegnungen auf Augenhöhe – mit Augenzwinkern”.
Da Tony Bauer selbst eine besondere Verbindung mit Klinikclowns hat, möchte er auch in Zukunft mit uns verbunden bleiben. Über die Kraft von Humor beim Heilen hat er mit uns gesprochen:
HHH: Lieber Tony, schön, dass Du unsere Clowns unterstützt und sie bei ihrer Klinikclown-Visite begleitet hast. Was hast Du dabei erleben können?
Tony Bauer (T. B.): Ich habe erlebt, was Humor wirklich bewirken kann. Da ist ein Krankenzimmer, vielleicht angespannt, vielleicht auch still – und dann kommen die Clowns rein und auf einmal verändert sich die Energie komplett. Kinder lachen, Eltern atmen auf, selbst das Pflegepersonal hat für einen Moment ein anderes Gesicht. Das ist keine „Show“, das ist echte Begegnung. Mich hat total beeindruckt, mit wie viel Feingefühl die Clowns arbeiten. Die gehen nicht einfach ins Zimmer rein und machen Quatsch – die spüren genau, was gerade gebraucht wird. Und wenn ein Kind im Krankenhaus lacht, dann ist das einfach unbezahlbar.
HHH: Du hast selbst als Kind mit Klinikclowns Kontakt gehabt – erzähl uns doch mal von Deiner Begegnung. Warum ist es so wichtig den Humor, auch in schwierigen Situationen, nicht zu verlieren?
T. B.: Als Kind im Krankenhaus fühlt man sich oft klein, ausgeliefert und irgendwie nicht mehr wie man selbst. Ich weiß noch, wie die Klinikclowns damals zu mir kamen – und plötzlich war ich nicht mehr „der Patient“, sondern einfach ein Kind, das lacht.
Dieser Moment hat mir unglaublich viel Kraft gegeben. Humor nimmt dir nicht die Krankheit, aber er nimmt dir für einen Moment die Angst. Und das macht einen riesigen Unterschied. Gerade in schwierigen Situationen ist Humor wie ein kleines Licht. Er sagt dir: „Du bist mehr als das, was gerade passiert.“ Und dieses Gefühl kann unglaublich stark machen.
HHH: Was wünscht Du Dir für die Entwicklung der Klinikclown-Visiten in Krankenhäusern?
T. B.: Ich wünsche mir, dass Klinikclown-Visiten irgendwann genauso selbstverständlich sind wie ärztliche Visiten. Dass jedes Kind im Krankenhaus die Chance bekommt, diesen Moment Leichtigkeit zu erleben. Und dass wir als Gesellschaft verstehen, dass Lachen kein Luxus ist – sondern Teil von Heilung. Wenn wir es schaffen, noch mehr Menschen dafür zu begeistern und zu unterstützen, dann können wir ganz viel bewegen. Ich bin auf jeden Fall dabei!
HHH: Lieber Tony, danke für das Gespräch und Deinen Einsatz für mehr Humor im Gesundheitswesen!
Sie möchten auch die Arbeit unserer Klinikclowns unterstützen? Das können Sie ganz einfach hier: www.humorhilftheilen.de/allgemeine-spende.de