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Profis im Einsatz

Wie alles begann

Ende der 1990er Jahre begann der Einzug der Klinikclowns in Deutschland. In einem der ersten Presseartikel zu dem Thema spürt man, wie exotisch das damals anmutete. Die Zimmer im Krankenhaus, in denen Clownsvisiten stattfanden, nannte man „Gelächterzimmer“, die professionellen Klinikclowns waren „Spaßtherapeuten“, ihre Arbeit „Klamauk“.

Die Wochenzeitung DIE ZEIT bemängelte, dass es kaum solide Forschung in diesem Metier gebe, und forderte Humorfortbildungen für das Klinikpersonal oder mehr Cartoons an den Wänden der Krankenhausflure. Heute hat Humor Hilft Heilen als Wegbereiter genau das an vielen Orten realisiert: Forschung, Pflegeworkshops und die menschenfreundliche Gestaltung von Kinderstationen. Doch noch längst nicht überall – wir finden: da geht noch mehr! Und dennoch haben sich Humorinterventionen heutzutage so weit etabliert, dass eher die Kinderkliniken, die keine Clowns im Einsatz haben, exotisch anmuten.

So arbeiten wir

Professionell
Die Clown:innen von Humor Hilft Heilen sind in speziellen Schulen ausgebildet und erhalten für ihre professionelle Arbeit auch ein professionelles Gehalt. In den Projekten werden sie durch die Künstlerische Leitung weiter supervidiert und im Rahmen unserer Klinik-Clown-Akademien und Inner-Circle-Veranstaltungen weitergebildet. Weitere Voraussetzung ist die Zustimmung zu einem Ethikcodex .
Nachhaltig
Insgesamt arbeitet Humor Hilft Heilen mit über 30 Clown:innen zusammen, mit vielen schon seit über 12 Jahren. Die Clown:innen treffen sich regelmäßig in regionalen Gruppen mit der Künstlerischen Leitung zum Austausch und zur Supervision.
Ganzheitlich
Humor Hilft Heilen ermöglicht bundesweit Clownsvisiten in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Dazu gehören Kinderstationen, Palliativstationen, Seniorenheime und psychiatrische Einrichtungen.
Zuverlässig
Jede Klinik oder Einrichtung hat ihr festes Clownsteam, das den Kontakt hält. So entsteht Vertrauen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Clown:innen arbeiten immer im Zweierteam und besuchen ihre Klinik wöchentlich bis monatlich. Jede Einrichtung hat außerdem eine:n feste:n Ansprechpartner:in bei Humor Hilft Heilen für alle organisatorischen Fragen.
Situativ
Jede Begegnung ist neu, ungeplant und einzigartig. Die typische Clownsvisite gibt es nicht. Die Clown:innen erreichen jede:n Patient:in ganz individuell: durch sensibles Spiel, mit gemeinsamer Musik, Zauberei, Improvisation – oder manchmal nur durch einen Blick.
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Ausbildung zum Klinikclown

Alle Klinikclown:innen von Humor Hilft Heilen haben sich in speziellen Schulen professionell ausbilden lassen. Ein einmaliger Wochenendworkshop für Clowns reicht nicht, um fundiert diese Arbeit zu tun. Die Qualität ihres Spiels wird vorab durch die Künstlerische Leitung von Humor Hilft Heilen überprüft und durch regelmäßige Weiterbildungen und Supervisionen ergänzt.

In den Ausbildungen lernen die Teilnehmer:innen worauf es ankommt. Sie finden ihren individuellen Humor und trainieren technische, artistische, spielerische und soziale Fähigkeiten. Außerdem geht es um die konkreten Anforderungen im Klinikalltag: Wie läuft eine Clownsvisite ab? Wie gestalten sie die Zusammenarbeit mit den Fachleuten vor Ort, und was müssen sie bei unterschiedlichen Krankheiten und der Hygiene beachten?

Eine Begegnung aus der Praxis

Der fünfjährige Henri (Name geändert) führt Regie beim Spiel. Er überrascht den Klinikclown Hermann mit der spontanen Frage:  „Duschst Du gerade?“ Natürlich duscht Hermann! Er räkelt sich unter dem imaginierten Duschstrahl, seine Kollegin Frieda reicht ihm Seife, Hermann seift sich ein. Dann sucht Hermann sein Handtuch. Keins da. „Könnt Ihr mich trockenpusten?“, fragt er Henri und Frieda. Machen sie. Henri pustet so stark, dass es Hermann vom Stuhl weht. Das ist natürlich ein Riesenerfolg für Henri und jetzt sind sie im Spiel – Hermann klettert immer wieder auf den Stuhl und Henri pustet ihn herunter. Irgendwann bleibt er unten. „Ich schaffe es nicht mehr hoch. Könnt Ihr mal saugen?“ Das machen sie und so wird Hermann auf den Stuhl gesaugt. Dann hat sich Henri müde gepustet. Das trifft sich, Hermann ist jetzt auch trocken.

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