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Wie alles begann

Die Bedürfnisse der Patient:innen

Wir haben eines der besten und teuersten Gesundheitssysteme der Welt. In den letzten Jahren hat sich daraus jedoch eine Industrie entwickelt, die versprach, immer effizienter zu handeln, sich aber von den Bedürfnissen der Patient:innen abkoppelte: Es wird geröntgt und nicht geredet, es wird operiert statt abgewartet, es werden teure Medikamente entwickelt, statt dafür zu sorgen, dass Prävention in den Lebenswelten Krankheiten verhindert. Viele Patient:innen fühlen sich verloren, weil sie immer schneller durch die Ma- schinen geschleust werden.  Sie kommen sich vor wie eine kleine Nummer unter vielen im System. Im durchgetakteten Alltag von Krankenhäusern und Pflegeheimen dreht sich alles um die Defizite, die Probleme, um das, was gemacht werden muss. Nicht der individuelle Mensch und seine Bedürfnisse im Ganzen stehen im Vordergrund, sondern die  Krankheit oder der Pflegegrad. Und genau hier kommen die Klinikclown:innen ins Spiel – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

 

Der Kern von Humor ist der Perspektivwechsel

Wenn die Klinikclown:innen von Humor Hilft Heilen ein Zimmer betreten, lenken sie alle Scheinwerfer auf das Positive. Was tut diesem speziellen Menschen hier gut? Was braucht sie oder er? Sie lenken die Aufmerksamkeit nicht ab – sondern hin: zur Leichtigkeit, zum Glück. Ihr sensibles Spiel passen sie immer der Situation und den Bedürfnissen der Patient:innen und Bewohner:innen an. Auch das ist ein Unterschied zum Klinikalltag. Bei der Clownsvisite sind die Patient:innen König oder Königin und bestimmen, was passiert. Die Klinikclown:innen sind nicht nur Joker der Zuwendung, sondern können auch Hoffnärrinnen und Grenzenbrecher sein. Sie dürfen anarchisch sein, Regeln brechen, Hierarchien hinterfragen. So schaffen sie immer wieder wichtige Momente, in denen sie Strukturen aufbrechen und so Auszeiten schenken vom Alltag und Betroffen-sein.

 

 

Zitat Eckart: “Die Klinikclowns sind Joker der Zuwendung”

 

Die Wissenschaft dahinter: Kann Humor heilen?

Lachen ist laut Volksmund „die beste Medizin“. Es dient nachweislich der Stressminderung, der Abwendung von Konflikten und als Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren.

 

Außerdem wirkt Lachen:

  • schmerzlindernd
  • angstmindernd
  • blutdrucksenkend
  • immunstimulierend
  • vertrauensstiftend

 

Einer der Pioniere der Humortherapie war der Österreicher Viktor Emil Frankl. Wegen seiner jüdischen Herkunft kam er 1942 ins KZ. Er überlebte und legte mit seinem Buch „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ die Grundlage für die moderne Resilienzforschung. Seine zentrale Erkenntnis war, dass Menschen selbst unter den widrigsten Umständen in der Lage waren, der Situation einen „Sinn“ abzutrotzen. Frankl verabredete mit anderen Häftlingen, sich jeden Tag einen Witz zu erzählen und sagte im Nachhinein, dass die gezielte Beschäftigung mit Humor ihn davor gerettet habe, aufzugeben und zu zerbrechen. Was Frankl damals herausfand, ist heute wissenschaftlich bewiesen: Humor beflügelt die Kreativität, verbessert die soziale Interaktion, erhöht die Lebenszufriedenheit und reduziert negative Emotionen, Stress, Angst und Depressivität.

 

Zitat: „Wenn es regnet, freue ich mich. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ Karl Valentin

 

aus Eckarts Spektrum-Artikel

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