Jahrespost 2012
im Dezember 2012
ein bewegtes Jahr für HUMOR HILFT HEILEN geht zu Ende.
Wir haben viele Menschen und Zwerchfelle in Bewegung gebracht und als erstes ein DANKE an alle, die sich für diese spezielle Arbeit interessieren, engagieren und auch mit ihren Spenden einsetzen.
Stellvertretend für viele, drei kreative Ideen unserer Unterstützer:
Danke
Auch allen hier nicht namentlich erwähnten Spendern DANKE! Weitere Beispiele sind auf unserer Homepage und bei FACEBOOK zu sehen.
Die Kooperationen mit Unternehmen haben in diesem Jahr eine tolle neue Dimension angenommen.
Regional unterstützen die Hamburger Comedytours mit ihren lustigen Stadtrundfahrten mit monatlich 1.000 Euro Projekte in der Hansestadt.
Die Firma Katjes setzt sich durch das persönliche Interesse der Geschäftsführung für ein neues Projekt in der Kinderklinik in Duisburg ein.
Und deutschlandweit engagiert sich dm-drogerie markt mit einer Gesamtsumme von sensationellen 125.000 Euro für die Unterstützung von Leuchtturmprojekten in Mainz, Bonn und Berlin. „dm“ verkaufte spezielle Tissueboxen und machte auch in ihrer Zeitschrift ALVERDE auf uns aufmerksam.
Was machen wir mit dem Geld?
Dieses Jahr wurden etablierte Gruppen weiter gefördert z.B. in Mainz, Bonn, Saarbrücken, Konstanz, Heidelberg, Hamburg, Berlin, Schömberg.
Neue Projekte konnten gestartet werden z.B. in Duisburg, Steinfurt, Gießen, Bonn, Herne, Darmstadt, Tübingen.
Ein besonderer Schwerpunkt war die Begleitforschung. An der Universität Hamburg untersuchte eine medizinische Doktorandin, was sich durch die Clownseinsätze auf Station verändert und was die Wirkfaktoren des Humors sein können.
Mit der Marktforschungsagentur RHEINGOLD befragten wir in zweistündigen Tiefeninterviews 100 Ärzte, Pflegekräfte und Patienten, wie sich die Stimmung im Krankenhaus als „Schicksalsgemeinschaft“ in den letzten Jahren verändert hat, und welche Ansatzpunkte sich für Humor jenseits der Clowns ergeben.
Mit der Hochschule Coburg und den Gesundheitswissenschaftlern dort untersuchen wir derzeit die Anwendung des 7-Wochen-online-Glückstrainings glueck-kommt-selten-allein.de auf Angestellte einer Versicherung, um zu sehen, ob Interventionen aus der positiven Psychologie auch im Arbeitsleben fruchten.
Was haben wir 2013 vor?
Die Weiterbildung der Clowns und das Thema Humor in der Pflege werden im Mittelpunkt der HHH-Akademie stehen, die wir zum zweiten Mal mit dem Dachverband in Freising durchführen, u.a. mit dem Begründer der Idee Michael Christansen vom Big Apple Circus in New York.
Im Norden von Berlin werden wir eine Studie beginnen zur motivierenden Wirkung von Humor bei Erwachsenen nach einem Schlaganfall. Und wir widmen uns der Dokumentation, haben Fotografen und Filmteams beauftragt, auch die Arbeit in der Altenpflege zu begleiten und dann einem größeren Kreis anschaulich zu machen.
Und natürlich geht die Basisarbeit weiter, viele gute Clowns zu den Kindern und in Pflegeeinrichtungen zu schicken.
Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, nagen alle diese Projekte sehr an der zeitlichen Belastbarkeit unseres kleinen Teams in Darmstadt und so freut es uns sehr, dass wir uns ab 2013 erweitern mit einer sehr herzlichen neuen Mitarbeiterin, Frau Susanne Prüfer. Willkommen!
Damit wir diese vielseitige Arbeit aufrecht erhalten können, bitte ich Sie uns auch im nächsten Jahr treu zu bleiben und finanziell zu unterstützen. Wir sind noch meilenweit davon entfernt, dass jede Kinderklinik in Deutschland Humorprojekte hat, und erst recht brauchen wir noch einen langen Atem, bis die Krankenhäuser, Pflegeheime und Kassen die Kosten für diese Arbeit übernehmen. Aber wir träumen und arbeiten weiter.
Wir verschenken Lachen!
Und damit Sie auch in der stressigen Vorweihnachtszeit jeden Tag etwas zu Lachen bekommen, haben wir aus den Aufnahmen von Hellmuth Karasek und mir für das Hörbuch „Ist das ein Witz“ einen Adventskalender gebastelt. Die CD dazu ist ein echter Geheimtipp geworden und inzwischen ein Bestseller zugunsten von HHH. Das schönste Kompliment kam von einem Hörer: „Ich wollte die CD im Auto bei der Fahrt hören, aber ich musste rechts ran fahren, weil ich so lachen musste“. Passen Sie auf sich auf und besuchen Sie uns:
Frohe Feiertage und auch 2013 immer etwas zu lachen,
wünschen Ihnen
Dr. Eckart von Hirschhausen und das ganze HUMOR HILFT HEILEN-Team
Freunde